Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit


In diesem Schwerpunkt bieten wir Anti-Diskriminierungsarbeit aus einer rassismuskritischen Perspektive.

Der Begriff „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ verweist auf alle abwertenden und ausgrenzenden Einstellungen und Handlungen gegenüber Menschen aufgrund ihrer zugewiesenen Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe. So werden Angehörige dieser sozialen Gruppen als „anders“, „fremd“ oder „unnormal“ wahrgenommen, wobei der Gedanke der Ungleichwertigkeit eine zentrale Rolle spielt.

Diskriminierende und menschenfeindliche Einstellungen sind in unterschiedlichen Formen innerhalb der Gesellschaft sichtbar und wirksam – so z.B. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, aber auch Sexismus und Homophobie. Sie nehmen alarmierenderweise mehr und mehr Raum ein, was unter anderem europaweit durch die Wahlerfolge rechtspopulistischer Parteien deutlich wird.

Mit unseren Angeboten und innovativen Konzepten wirken wir dem „Normalisierungsprozess“ von menschenfeindlichen Einstellungen und Handlungen in allen gesellschaftlichen Instanzen entgegen.

Wir wollen – trotz aller Unterschiedlichkeiten der Menschen – einen respektvollen und friedlichen Umgang miteinander fördern und die gesellschaftliche Teilhabe von Allen ermöglichen und stärken.

Ansprechpartner: Samuel Njiki Njiki

Pädagogische Bausteine aus diesem Schwerpunkt