Flucht historisch und heute


Ziel: historisch-politische Bildung, Auseinandersetzung Flucht und Migration
Zielgruppe: Jugendgruppen und Schulklassen
Ansprechpartnerin: Olan Scott Pinto

Inhalte/Methoden: Das Thema Flucht und Migration ist aktuell in aller Munde. Fast täglich sehen wir Bilder von Geflüchteten oder  Debatten über die europäische Asylpolitik in den Nachrichten. Doch sind Flucht und Migration wirklich so neue Phänomene?

In diesem Workshop setzen wir uns mit Migrationsbewegungen seit dem 18. Jahrhundert in und aus Deutschland auseinander. Thematische Schwerpunkte sind die Migration nach Übersee, die Konstruktion des „lästigen Ausländers“ in der Weimarer Republik, Flucht und Vertreibung nach den Weltkriegen und aktuelle Migrationsbewegungen.

Wir lernen Gründe für Flucht in der Vergangenheit und heute kennen und setzen uns mit den Lebensrealitäten geflüchteter Menschen in Deutschland auseinander. Wo finden sich Kontinuitäten und Brüche in der Konstruktion des „Flüchtlings“ bzw. des „Ausländers“ als das „Andere“ in gesellschaftlichen Diskursen und in den Medien? Was bedeutet dies für Fragen nach Gleichberechtigung und nach Menschenrechten? Wie können wir aus der Geschichte lernen, um Ausgrenzung und Rassismus zu bekämpfen? Der Blick zurück schärft den Blick auf aktuelle Auseinandersetzungen.