04.07.2019

Bildungsreferent*in für soliport gesucht


Für das landesweite Beratungs-­ und Unterstützungsangebot "soliport ‐ Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt solidarisch beraten und unterstützen" suchen wir zum 16.09.2019 eine Verstärkung unseres Teams. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 32 Stunden, die Stelle ist zunächst bis zum 31.12.2019 befristet, eine Weiterbeschäftigung wird vorbehaltlich der Bereitstellung von Projektmitteln für die nächste Förderperiode angestrebt.



Die Jugendbildungsstätte LidiceHaus sucht für das landesweite Beratungs- und Unterstützungsangebot soliport - Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt solidarisch beraten und unterstützen zum 16.09.2019

ein*e Bildungsreferent*in für die Beratungstätigkeit mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 32 Stunden.

Das Beratungs- und Unterstützungsangebot soliport richtet sich an Betroffene rechter, rassistischer, antisemitischer, trans-, inter-, queer- und homofeindlicher, sozialdarwinistischer und antiemanzipatorischer Gewalt. Letztere richtet sich gegen Personen, die sich (vermeintlich) für emanzipatorische und gegen rechtsextreme und rechtspopulistische Werte engagieren.

Das Beratungs- und Unterstützungsangebot verfolgt einen parteilichen, niedrigschwelligen und zugehenden Ansatz. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse und Perspektiven der Ratsuchenden. soliport unterstützt sie darin, ihre Rechte wahrzunehmen und die (im)materiellen Folgen eines Angriffs zu bewältigen. Ziel ist, dass Betroffene rechtsmotivierter Gewalt praktische Solidarität erfahren und in ihrem Handeln gestärkt werden.


Anforderungen:

  • (Fach-)Hochschulabschluss
  • Erfahrungen in der Beratungsarbeit, bevorzugt in der sogenannten Opferberatung
  • gute Kenntnisse von Beratungsansätzen
  • fundierte Kenntnisse über die verschiedenen Ideologieelemente rechter Gewalt
  • zusätzliche Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit oder in der Recherche von Vorteil
  • Bereitschaft zur positionierten Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen und zur Selbst- und Teamreflexion
  • Erfahrungen in der Selbstfürsorge
  • sicherer Ausdruck in Schrift- und Sprechsprache
  • kommunikative und koordinierende Fähigkeiten
  • Mehrsprachigkeit ist von Vorteil
  • Bereitschaft zu aufsuchender Arbeit und Teilnahme an bundesweiten Tagungen
  • analytisches und konzeptuelles Denkvermögen

 
Wir bieten:

  • eine gesellschaftspolitisch verantwortungsvolle und vielseitige Tätigkeit
  • eine Einbindung in ein motiviertes und engagiertes Team
  • Mitgestaltung bei der Weiterentwicklung von soliport
  • regelmäßige Teamsupervision und Weiterbildung
  • regionale und bundesweite Vernetzungsmöglichkeiten
  • eine Vergütung in Anlehnung an TVL 11.


Marginalisierte Perspektiven/eigene Diskriminierungserfahrungen stellen bei der Arbeit an der Seite von Betroffenen rechtsmotivierter Gewalt eine Ressource dar. Das LidiceHaus möchte deshalb insbesondere Menschen mit marginalisierten Positionen zu einer Bewerbung ermutigen.

soliport wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport Bremen gefördert. Die Stelle ist zunächst bis zum 31.12.2019 befristet. Eine Weiterbeschäftigung wird vorbehaltlich der Bereitstellung von Projektmitteln für die nächste Förderperiode angestrebt.

Für weitere Informationen stehen wir unter (0421) 69 272 17 oder (0421) 17 83 12 12 gerne zur Verfügung.

Bitte schicken Sie uns Ihre vollständigen Unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, ggf. Arbeitszeugnisse) bis zum 24. Juli 2019 per Email als eine PDF-Datei an Frau Anne Dwertmann, Geschäftsführerin des LidiceHauses.

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 26. Juli statt.


Downloads zu diesem Artikel:
soliport_Ausschreibung_16.09.2019.pdf71 K