Rechtsextremismus


Die Strategien, Themen und Auftrittsformen der Rechten haben sich verändert und modernisiert: Wie werben sie um Jugendliche? Wie versuchen sie Akzeptanz zu gewinnen? Wie können wir Vorurteilen und antidemokratischen, menschenfeindlichen Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft begegnen? Und: Was können Jugendliche selbst tun, wenn sie sich einsetzen wollen für Vielfalt und ein solidarisches Zusammenleben und gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit? Welche Unterstützung brauchen Jugendliche für ihr Engagement in der Schule, in ihrem Verein oder in der Jugendarbeit?

Wir bieten Fachvorträge und Workshops zu Erscheinungsformen, Lifestyles und neuen Entwicklungen innerhalb des modernen Neonazismus (Gender und Rechtsextremismus, Siedler_innenbewegung etc.) an und zeigen dabei pädagogische Handlungsmöglichkeiten auf.

An uns wenden können sich Betroffene, Multiplikator_innen der Kinder- und Jugendarbeit, Kommunen, Bündnisse und Schulen.





Fach- und Beratungsstellen im Themenfeld Rechtsextremismus


Die in diesem Themenschwerpunkt tätigen Fach- und Beratungsstellen werden allesamt gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit“.



Im Einzelnen sind dies:

 

 

RuF - Fachstelle “Rechtsextremismus und Familie”

Immer mehr Fachkräfte sind in ihrer Praxis mit rassistischen, menschenverachtenden und extrem rechten Einstellungen und Äußerungen konfrontiert. Die bundesweite Fachstelle Rechtsextremismus und Familie (RuF) berät Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, die in ihrer Arbeit mit rechtsextremen Einstellungen konfrontiert sind. Außerdem bietet die Fachstelle Beratung und Unterstützung für Ratsuchende, die im familialen Kontext mit Rechtsextremismus konfrontiert sind.

Zu den Aufgaben gehört auch die Qualifizierung von Kolleg*innen für die eigenständige Beratungstätigkeit im Themenfeld.

Die Fachstelle Rechtsextremismus und Familie (RuF) ist seit 2020 Teil des bundesweiten Kompetenznetzwerks Rechtsextremismusprävention.


Hier geht es zur Webseite der Fachstelle “Rechtsextremismus und Familie”

Kontakt: (0421) 69 272-19 | Mail



soliport: Landesweites Beratungsangebot für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

soliport berät, unterstützt und begleitet Menschen, die aufgrund von Kriterien wie Aussehen, Herkunft, Sprache, Wohnungslosigkeit, Religion, sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität, Behinderung, Armut oder emanzipatorischer Haltung angefeindet oder angegriffen werden. Das landesweite Angebot richtet sich an direkt Betroffene, deren soziales Umfeld sowie Zeug*innen rechtsmotivierter Gewalt.

Ratsuchende werden in ihrem Handeln gestärkt und erfahren praktische Solidarität. Ihre Perspektiven und Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt. Das Angebot ist kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym.

Zu den Aufgaben von soliport gehört darüber hinaus auch die Entwicklung von Empowerment- und Vernetzungsstrukturen. Zudem versucht soliport, die Öffentlichkeit für die Ursachen und Folgen rechtsmotivierter Gewalt zu sensibilisieren und positioniert sich solidarisch an der Seite von Betroffenen. 

Um proaktiv auf Betroffene zugehen zu können, nimmt soliport Hinweise auf rechtsmotivierte Angriffe gerne entgegen.

Neben der Förderung des Bundesprogramms "Demokratie leben!" wird soliport von der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport finanziell unterstützt.

Hier geht es zur Webseite von soliport.

Kontakt: (0421) 17 83 12 12 | Mail



Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus im Land Bremen

Ziele der Mobilen Beratung sind unter anderem die Stärkung der zivilgesellschaftlichen Akteur*innen im Umgang mit Rechtsextremismus, die proaktive Fallarbeit, Monitoring und Recherche zu rechtsextremen Aktivitäten und Übergriffen im Land Bremen sowie die Durchführung von Fachveranstaltungen im Themenbereich. 

Das Team der Mobilen Beratung arbeitet aufsuchend, vertraulich, unbürokratisch, kostenfrei und auf Wunsch anonym. 

Neben der Förderung des Bundesprogramms "Demokratie leben!" wird soliport von der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport finanziell unterstützt.

Kontakt: (0421) 69 272-212 | Mail