(Post-)Koloniales Bremen

3-5tägige Seminare zur Bremer Kolonialgeschichte und aktuellen Bezügen zum Hier und Jetzt
Zielgruppe: Jugendgruppen und Schulklassen
Ansprechpartnerin: Olan Scott Pinto

Inhalte/Methoden:

Die europäische koloniale Expansion hat die Welt in vielerlei Hinsicht geprägt. Kolonialrassistische Denkmuster wirken bis in die Gegenwart vor. So ist es spätestens dann unumgänglich, wenn wir uns mit Rassismus und Diskriminierung auseinandersetzen wollen, sich mit der Kolonialgeschichte zu befassen.

In unseren Seminaren nähern wir uns diesem Thema auf jugendgerechte Weise. Je nach Interesse der Gruppe sind verschiedene Schwerpunkte und Fragestellungen möglich. Wir setzen uns z.B. mit Selbst- und Fremdbildern auseinander und entwickeln gemeinsam Handlungsmöglichkeiten gegen Rassismus.

Spannend kann es auch sein, sich zu fragen, welche Rolle kolonialrassistische Vorstellungen im Nationalsozialismus gespielt haben. Welche Handlungsspielräume und Widerstandstrategien besaßen Schwarzen Menschen und Personen of Color zu dieser Zeit? Darüber hinaus können Bezüge zu aktuellen Debatten rund um Flucht und Migration oder Globalisierung hergestellt werden.  

Ein weiterer Schwerpunkt könnte sein, koloniale Spuren im eigenen Stadtteil aufzuspüren: Was erzählen die Straßen in meinem Stadtviertel und der Supermarkt um die Ecke? Vielleicht entsteht daraus auch eine eigene interaktive Stadtführung? Wir sprechen über postkoloniale Erinnerungsorte in Bremen und überlegen, wie wir an dieses Kapitel der Geschichte erinnern können.

 

 

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